Die Entscheidung…

So, aus, vorbei, das war es…

Nach guten 34 Jahren als Raucher habe ich mich entschlossen, diese lieb gewonnene Abhängigkeit zu beenden und als Nichtraucher weiter zu leben.

In der Vergangenheit habe ich das immer mal wieder (halbherzig) versucht und bin immer wieder recht schnell zu den antrainierten Ritualen zurückgekehrt. Ab heute werde ich mal so protokollieren, wie es mit diesem neuen Versuch weitergeht…

Anders als bei den Vorgängerversuchen habe ich allerdings einen Plan, den ich hier kurz erläutern werde:

Punkt 1 – Ich definiere mein Ziel:

Ich habe noch 3 Zigaretten in meiner Packung. Ich rauche diese und bin ab dann Nichtraucher.

Klingt gut, oder? Ich glaube, dass diese dramatische „Ich werfe meine Schachtel weg“ Szenen kein guter Auftakt wären. Ich will kein Drama, es war nicht alles falsch, klar waren die Kippen nicht gesund und erzeugten eine Abhängigkeit. Doch habe ich die kommunikativen Elemente einer Raucherrunde durchaus genossen. Wie jedes Suchtmittel (Alkohol, harte Drogen oder auch Zucker) ist eine Zigarette auch ein Genussmittel, Ausdruck der Coolness und ein kleiner Anker bei Stress… Ich muss nun nicht alles verteufeln, was mit Zigarettenkonsum zusammenhängt. Ich will nicht auf Raucher herabschauen und mit hochgezogener Augenbraue ein „das ist nicht gesund“ vor deren Latz knallen.

Punkt 2 – Ich besorge mir ein Hilfsmittel:

Ich habe in der Vergangenheit immer wieder gemerkt, dass ich Nikotin benötige, weil ansonsten meine Laune massiv in den Keller geht. Ich war heute in der Apotheke und habe mir ein Nikotinspray besorgt. Wenn der Wunsch nach einer Zigarette zu groß wird, nehme ich einen Sprühstoß und hoffe, dass das Verlangen so reduziert wird.

Punkt 3 – Selbstanalyse und Stressprotokoll:

Ich erfasse für mich, wann der Drang zu einer Raucherpause entsteht, was die Ursache ist und wie ich damit umgehe.

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